Flächensuche

Für den Begriff ,,Rettungshund´´ gibt es verschiedene Synonyme wie z.B. Suchhund, Sanitätshund, Katastrophenhund, Vermisstenspürhund, Vermisstensuchhund und viele weitere. So unterschiedlich diese Begriffe auch sein mögen, sie bezeichnen doch ein und dasselbe, einen speziell ausgebildeten Hund der vermisst gemeldete Menschen suchen und finden kann.

Die Rettungshundeausbildung sollte der Hundeführer mit seinem Hund möglichst früh beginnen.

Bei der Flächensuche werden Hunde eingesetzt, um schnellst möglich vermisste, ältere, behinderte Menschen, oder aber auch Kinder die sich verlaufen haben zu finden.

Der Hund muss einen guten Spürsinn und eine hohe Kondition haben, um große und schwierige Gelände schnell abzusuchen.

Auch in der Dunkelheit ist dies kein Problem für den Hund. Sobald er eine Person gefunden hat, zeigt er diese durch z.B. freudiges Bellen an.

Die Ausbildung für die Flächensuche und Trümmersuche dauert ca. 2 Jahre. Sie ist abhängig von der Lernfähigkeit des Hundes, Konsequenz des Hundeführeres und mündet in einer speziellen Prüfung die von Hund und Hundeführer zu absolvieren ist, um die Einsatzfähigkeit zu erreichen. Um eine Prüfung absolvieren zu können, muss der Hundeführer mindestens 18 Jahre alt sein und die Qualifikationen für die Rettungshundearbeit vorweisen können.

Erst nach dieser Prüfung sind Hundeführer und Hund ein anerkanntes Rettungsteam. Damit ein Hund an der ersten Rettungshundeprüfung teilnehmen darf, muss er mindestens 16 Monate alt sein.

Um die Einsatzfähigkeit des Teams (Hund und Hundeführer) aufrecht zu erhalten, muss die Prüfung je nach Prüfungsordnung (PO) in einem Intervall von 1 1/2 Jahren wiederholt werden.

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